06.03.2016
Die 18. Hauptversammlung der UGS Rapperswil-Jona vom 14. Februar 2015 hat mit Betty Beer Schuler und Silvia Kündig ein neues Co-Präsidium gewählt. Neu wurde auch Heidi Steinegger in den Vorstand gewählt. 
Das bisherige Co-Präsidium, bestehend aus Silvia Kündig-Schlumpf und Urs Bernhardsgrütter, machte in seinem Jahresbericht deutlich, dass die UGS eine aktive Rolle im politischen Geschehen in Rapperswil-Jona spielt und weiter spielen wird.
So hat sich die UGS zusammen mit dem Initiativkomitee stark engagiert, dass die nötigen Unterschriften für ein Parlament in Rapperswil-Jona zusammen gekommen sind. Aus Sicht der UGS ist es aus demokratischer Sicht dringend angebracht in Rapperswil-Jona ein Parlament einzuführen.
 
Verkehrspolitik geht auf UGS-Wegen
Erfreut nehmen die UGS-Aktiven zur Kenntnis, dass die Projektkommission „Mobilitätszukunft“ und der Stadtrat die grünen Lösungsansätze der UGS zur Verminderung der Verkehrsproblematik in Rapperswil-Jona Schritt für Schritt übernehmen. Neben dem erfolgreichen Ausbau des öffentlichen Verkehrs sollen nun Tempo30-Zonen eingeführt werden. Im Bereich Ausbau Fuss- und Veloverkehr ist mit der geplanten Velostation beim neuen Bahnhof Jona ebenfalls ein positiver Akzent gesetzt. Was noch fehlt, sind Verkehrsberuhigungen auf den Hauptachsen mit weiteren Kreisellösungen statt den Stop-and-go-Verkehr förderlichen Rotlichtanlagen. Weitere Kreisel und verkehrsberuhigende Massnahmen würden einen sanfteren innerstädtischen Verkehr, bei gleichbleibender Kapazität, ermöglichen, davon ist die UGS überzeugt. Die geplante Zentrumsumfahrung via Güterschuppenstrasse wird bei gleichzeitiger baulicher Beruhigung auf der Neuen Jonastrasse von der UGS im Grundsatz begrüsst.          
 
UGS verlangt Grünzonenschutz 
Der Baudruck der Betonlobby auf die Freiflächen in Rapperswil-Jona ist enorm. Die Grünsozialen möchten die Grünräume in Rapperswil-Jona nachhaltig schützen.
Das verdichtete Bauen ist darum ein Gebot der Stunde, dass die UGS im Grundsatz unterstützt. Die Verdichtung hat da aber seine Grenzen, wo die Lebensqualität der Menschen und die Freiräume für spielende Kinder verloren gehen. Wenn Rapperswil-Jona nicht zu einer Betonlandschaft verkommen will, müssen jetzt Grünräume innerhalb der Stadtgrenzen nachhaltig geschützt werden. Darum verlangt die UGS einen Grünzonenschutz, der der Verbetonierung in Rapperswil-Jona Einhalt gebietet. Wo Ausnützungsziffern übermässig ausgereizt werden, müssen entsprechende neue Grünzonen geschaffen werden. Es muss ein viel langsameres Wachstum für Rapperswil-Jona angestrebt werden, auch wenn dadurch die Steuererträge etwas zurückgehen. Aus diesen Gründen wird die UGS Rapperswil-Jona in den kommenden Monaten die Kulturlandschutz-Initiative der Grünen voll unterstützen.